Agentic Engineering Hackathon für Softwareunternehmen

Softwareunternehmen kennen Coding Agents meist bereits. Einzelne Engineers arbeiten täglich damit, andere testen vorsichtig, und viele Product- oder Support-Teams erleben den Nutzen nur indirekt. Ein Agentic Engineering Hackathon richtet den Blick deshalb nicht auf die Bedienung eines Tools, sondern auf gemeinsame Arbeitsweisen und echte Produktprobleme.

An einem Tag bauen 15 bis 50 Personen mehrere Working Prototypes. Die Challenges stammen aus Product Engineering, Plattform, Support, Migration oder Developer Experience. Der enge Zeitrahmen erzwingt klare Nutzerflüsse und liefert sichtbare Erkenntnisse über Tooling, Codebasis und Teamzusammenarbeit.

Von individueller Produktivität zu koordinierter Adoption

Eine Lizenz ist noch keine Adoption. Wenn nur einzelne Personen gute Prompts oder Agent-Workflows kennen, bleibt das Wissen schwer übertragbar. Im Hackathon arbeiten Engineers mit Product und Domänenrollen zusammen, erklären ihre Vorgehensweise und machen funktionierende Muster für andere Teams sichtbar.

Der Event ist zugleich ein Test der internen Umgebung. Welche Repositories lassen sich gut erschließen? Wo fehlen Dokumentation oder sichere Zugänge? Welche Aufgaben profitieren von einem Agenten, und wo ist direkte menschliche Arbeit schneller? Der Demo Day macht diese Antworten konkret.

Was Ihr Team prototypisch bauen kann

Die konkrete Auswahl richtet sich nach Ihrem Bereich und dem freigegebenen Setup. Geeignete Challenges sind unter anderem:

  • Ein Issue-to-Reproduction-Agent, der Logs, Fehlerbericht und Codekontext in einen überprüfbaren Testfall übersetzt.
  • Ein Migration Assistant für einen begrenzten Framework-, API- oder Datenmodellwechsel.
  • Ein Support-Ticket-to-Test-Workflow, der aus einem Kundenfall eine reproduzierbare Qualitätsprüfung vorbereitet.
  • Ein interner API- und Dokumentationsnavigator mit Beispielcode und direkten Quellenverweisen.
  • Ein Developer-Onboarding-Prototyp, der Repository-Struktur, lokale Einrichtung und erste sichere Änderung verbindet.

So wird aus einem Tag ein Activation Pilot

Vor dem Hackathon

In einem Sponsor Call und einer Challenge-Design-Session werden drei bis acht Aufgaben ausgewählt. Für jede Challenge klären wir Nutzer, aktuellen Workflow, vorhandene Informationen, Risiko, Prototype Boundary und einen sichtbaren Erfolgstest. Ein separater Setup-Check stellt sicher, dass Accounts, Tools und Zugänge am Eventtag funktionieren.

Während des Build Days

Nach einer kurzen Live Demo arbeiten gemischte Teams mindestens 70 Prozent des Tages praktisch. Facilitator helfen beim Scope, bei der Nutzung aktueller Coding Agents und bei Blockaden. Product- und Domänenexpertinnen halten den Nutzer im Blick, Engineers verantworten den technischen Pfad und alle Teams bereiten eine live nachvollziehbare Demo vor.

Nach dem Demo Day

Jeder Prototype wird mit Funktionsstand, Nutzenhypothese, bekannten Grenzen, Tool-Reibung und einem nächsten Eigentümer festgehalten. Innerhalb von zehn Arbeitstagen folgt ein kurzer Termin, um weiterführbare Ergebnisse, notwendige Vorarbeiten und bewusst abgeschlossene Experimente voneinander zu trennen.

Für produktnahe Softwareorganisationen

Der größte Effekt entsteht in einem Bereich, der reale Backlog-Themen, einen verantwortlichen Engineering Lead und mehrere Rollen für einen Tag zusammenbringen kann.

  • VP oder Head of Engineering mit Verantwortung für mehrere Teams oder eine Plattform.
  • Developer Experience und Engineering Enablement nach einem Copilot-, Cursor-, Claude- oder Codex-Rollout.
  • Product- und Support-Leads mit wiederkehrenden Workflows und klaren Nutzerproblemen.
  • Staff Engineers und interne AI Champions, die gute Praktiken verbreiten und Tool-Reibung sichtbar machen wollen.

Tools, Daten und Security

Der Tool-Stack wird vorab festgelegt. Unternehmenscode wird nur mit freigegebenen Accounts, Modellen und Erweiterungen genutzt. Wenn ein Repository nicht geeignet ist, kann die Challenge mit einem isolierten Modul, einer Sandbox oder repräsentativem Beispielcode vorbereitet werden.

Pull Requests oder Prototypen aus dem Event durchlaufen weiterhin normale Reviews, Tests und Sicherheitsprozesse. Der Hackathon verkürzt die Entdeckung und das Lernen, ersetzt aber weder Engineering-Qualität noch die Verantwortung des Produktteams.

Was nach dem Tag bleibt

Die Demos liefern konkrete Muster für zukünftige Agent-Workflows und zeigen zugleich die Grenzen der aktuellen Toolchain. Das Follow-up ordnet jeden Prototype einem Owner, einer offenen Frage und einem nächsten Schritt zu.

So wird aus einem Tool-Rollout eine beobachtbare Veränderung: mehr Menschen können mit Coding Agents bauen, Product und Engineering teilen ein gemeinsames Bild und die Organisation weiß, welche Prototypen weiterverfolgt werden sollten.

ALL IN AGI moderiert den Hackathon vor Ort für 15 bis 50 Personen. Im Preis enthalten sind zwei Facilitator, Challenge Design, Demo Day, Follow-up und Lunch. Der passende Umfang wird im Vorbereitungsgespräch anhand von Team, Tool-Stack und Challenges festgelegt.