Hackathon für Unternehmen in München
Unternehmen im Raum München entwickeln komplexe Softwareprodukte, industrielle Systeme und digitale Services. Viele Teams evaluieren bereits Coding Agents oder haben erste Lizenzen ausgerollt. Der Unterschied zwischen einem Tool im Portfolio und einer wirksamen Arbeitsweise zeigt sich jedoch erst an echten Aufgaben.
Ein moderierter Agentic Engineering Hackathon verdichtet diese Lernphase auf einen Tag. Gemischte Teams wählen einen begrenzten Unternehmens-Workflow, bauen mit den freigegebenen Werkzeugen und präsentieren einen funktionierenden Prototyp. Das Format schafft gemeinsame Erfahrung, ohne eine unternehmensweite Transformation zu versprechen.
Komplexität in einen klaren Prototype schneiden
Enterprise Software und Industrieprodukte bringen umfangreiche Domänenmodelle, gewachsene Codebasen und hohe Qualitätsanforderungen mit. Genau deshalb beginnt der Hackathon nicht mit spontanen Ideen. In der Vorbereitung werden Nutzer, vorhandene Systeme, Datenzugänge, Risiken und eine realistische Grenze für den Tag festgelegt.
Der interessante Lerneffekt entsteht an den Schnittstellen: Wenn Engineers, Product Manager und Domänenexperten denselben Workflow modellieren, wird schnell sichtbar, welche Teile sich mit Coding Agents beschleunigen lassen und wo menschliche Entscheidung, Fachwissen oder Systemintegration unverzichtbar bleiben.
Was Ihr Team prototypisch bauen kann
Die konkrete Auswahl richtet sich nach Ihrem Bereich und dem freigegebenen Setup. Geeignete Challenges sind unter anderem:
- Ein Migration Assistant, der einen begrenzten Teil einer älteren Codebasis erklärt und einen überprüfbaren Änderungsvorschlag vorbereitet.
- Ein Engineering-Workflow für Testgenerierung, der Anforderungen in nachvollziehbare Testfälle und offene Fragen übersetzt.
- Ein Konfigurationsassistent für ein komplexes Produkt mit klaren Regeln und sichtbaren Unsicherheiten.
- Ein Service-Prototyp, der technische Dokumente und Fehlercodes für einen konkreten Nutzerfall zusammenführt.
- Ein interner API-Navigator, der passende Schnittstellen findet, Beispiele erzeugt und direkt zu den Quellen verlinkt.
So wird aus einem Tag ein Activation Pilot
Vor dem Hackathon
In einem Sponsor Call und einer Challenge-Design-Session werden drei bis acht Aufgaben ausgewählt. Für jede Challenge klären wir Nutzer, aktuellen Workflow, vorhandene Informationen, Risiko, Prototype Boundary und einen sichtbaren Erfolgstest. Ein separater Setup-Check stellt sicher, dass Accounts, Tools und Zugänge am Eventtag funktionieren.
Während des Build Days
Nach einer kurzen Live Demo arbeiten gemischte Teams mindestens 70 Prozent des Tages praktisch. Facilitator helfen beim Scope, bei der Nutzung aktueller Coding Agents und bei Blockaden. Product- und Domänenexpertinnen halten den Nutzer im Blick, Engineers verantworten den technischen Pfad und alle Teams bereiten eine live nachvollziehbare Demo vor.
Nach dem Demo Day
Jeder Prototype wird mit Funktionsstand, Nutzenhypothese, bekannten Grenzen, Tool-Reibung und einem nächsten Eigentümer festgehalten. Innerhalb von zehn Arbeitstagen folgt ein kurzer Termin, um weiterführbare Ergebnisse, notwendige Vorarbeiten und bewusst abgeschlossene Experimente voneinander zu trennen.
Wann sich der Tag lohnt
Der Hackathon ist besonders geeignet, wenn ein Bereich bereits einen Tool-Pfad besitzt, die Nutzung aber uneinheitlich ist oder noch keine gemeinsam bewerteten Unternehmens-Cases entstanden sind.
- CTO-, CDO- und Digital-Offices mit einem klar abgegrenzten Pilotbereich.
- VPs und Heads of Engineering in Enterprise Software, Plattformen oder industrieller Entwicklung.
- Engineering Enablement und Developer Experience nach Einführung eines Coding-Agent-Werkzeugs.
- Product- und Domänenverantwortliche, die Prototypen gemeinsam mit technischen Teams validieren wollen.
Tools, Daten und Security
Vor dem Event wird geklärt, welche Modelle, Erweiterungen, Repositories und Datenklassen verwendet werden dürfen. Proprietärer Quellcode wird nur in ausdrücklich freigegebenen Umgebungen genutzt. Alternativ kann eine repräsentative Sandbox oder ein isolierter Code-Ausschnitt vorbereitet werden.
Jede Challenge enthält eine Prototype Boundary: keine Produktion, keine autonomen Änderungen an Live-Systemen und keine Verarbeitung nicht freigegebener Daten. Diese Grenze beschleunigt die Arbeit, weil das Team nicht während des Build Sprints über grundlegende Regeln verhandeln muss.
Was nach dem Tag bleibt
Der Tag endet mit sichtbaren Demos, einer kurzen Machbarkeitsnotiz und einer Liste konkreter Folgeentscheidungen. Dabei zählt nicht nur, was funktioniert hat. Auch fehlende Dokumentation, unklare Zugänge oder ungeeignete Tool-Konfigurationen sind wertvolle Ergebnisse für die weitere Adoption.
Das Unternehmen erhält damit eine gemeinsame Referenz für Engineering, Product und Führung: keine abstrakte Bewertung von AI, sondern beobachtete Leistung an den eigenen Arbeitsabläufen.
ALL IN AGI moderiert den Hackathon vor Ort für 15 bis 50 Personen. Im Preis enthalten sind zwei Facilitator, Challenge Design, Demo Day, Follow-up und Lunch. Der passende Umfang wird im Vorbereitungsgespräch anhand von Team, Tool-Stack und Challenges festgelegt.