KI-Hackathon für Industrieunternehmen
Industrieunternehmen verfügen über hochspezialisierte Prozesse, technische Dokumentation und gewachsene Softwaresysteme. Gleichzeitig sollen AI-Initiativen schneller zu sichtbaren Ergebnissen führen. Ein KI-Hackathon verbindet diese beiden Welten, indem Teams einen begrenzten Arbeitsablauf aus dem eigenen Unternehmen in einen funktionierenden Prototyp übersetzen.
ALL IN AGI setzt dabei auf Agentic Engineering statt allgemeiner AI-Schulung. Mindestens 70 Prozent des Tages werden gebaut. Engineers arbeiten mit Produkt-, Service- und Domänenexpertinnen zusammen und verwenden nur die Werkzeuge, Repositories und Datenklassen, die vorab mit dem Unternehmen vereinbart wurden.
Echte industrielle Challenges statt Demo-Datensätze
Der Wert liegt nicht in einer spektakulären Oberfläche, sondern in der Verbindung von Nutzerproblem und technischem Pfad. Eine Challenge kann aus Engineering, Inbetriebnahme, Qualität, Service oder interner IT kommen. Entscheidend sind ein fachlicher Eigentümer, ein klarer Nutzer und eine Demo, die am Ende des Tages überprüft werden kann.
In der Vorbereitung wird die Aufgabe so geschnitten, dass sie ambitioniert, aber nicht beliebig ist. Das Team arbeitet beispielsweise mit synthetischen Maschinendaten, freigegebenen Handbuchauszügen oder einem isolierten Codebereich. So bleibt der Event nah an der Realität, ohne Produktionssysteme zu gefährden.
Was Ihr Team prototypisch bauen kann
Die konkrete Auswahl richtet sich nach Ihrem Bereich und dem freigegebenen Setup. Geeignete Challenges sind unter anderem:
- Ein Service-Techniker-Assistent über freigegebene Handbücher, Fehlercodes und definierte Diagnosepfade.
- Ein Prototype für Maschinenkonfiguration oder Inbetriebnahme mit sichtbaren Regeln und menschlicher Bestätigung.
- Ein Engineering Change Explorer, der Auswirkungen einer Änderung über ausgewählte Komponenten nachvollziehbar macht.
- Eine Anomalie-Triage auf Basis synthetischer Shopfloor-Ereignisse mit begründeten nächsten Prüfschritten.
- Testgenerierung und Legacy-Code-Erklärung für einen eng begrenzten, fachlich relevanten Softwarebereich.
So wird aus einem Tag ein Activation Pilot
Vor dem Hackathon
In einem Sponsor Call und einer Challenge-Design-Session werden drei bis acht Aufgaben ausgewählt. Für jede Challenge klären wir Nutzer, aktuellen Workflow, vorhandene Informationen, Risiko, Prototype Boundary und einen sichtbaren Erfolgstest. Ein separater Setup-Check stellt sicher, dass Accounts, Tools und Zugänge am Eventtag funktionieren.
Während des Build Days
Nach einer kurzen Live Demo arbeiten gemischte Teams mindestens 70 Prozent des Tages praktisch. Facilitator helfen beim Scope, bei der Nutzung aktueller Coding Agents und bei Blockaden. Product- und Domänenexpertinnen halten den Nutzer im Blick, Engineers verantworten den technischen Pfad und alle Teams bereiten eine live nachvollziehbare Demo vor.
Nach dem Demo Day
Jeder Prototype wird mit Funktionsstand, Nutzenhypothese, bekannten Grenzen, Tool-Reibung und einem nächsten Eigentümer festgehalten. Innerhalb von zehn Arbeitstagen folgt ein kurzer Termin, um weiterführbare Ergebnisse, notwendige Vorarbeiten und bewusst abgeschlossene Experimente voneinander zu trennen.
Die richtige Teamzusammensetzung
Die stärksten Industrie-Hackathons sind weder reine IT-Events noch Fachbereichsworkshops. Sie kombinieren Menschen, die das Problem täglich erleben, mit denjenigen, die einen sicheren Prototype bauen können.
- Software-, Automation-, Data- und Platform-Engineers aus einem gemeinsamen Produkt- oder Prozessbereich.
- Product Owner, Service- und Engineering-Verantwortliche als Challenge Owner.
- Digitalisierung, Innovation oder Engineering Enablement als operativer Event Owner.
- IT-Security und Governance früh in der Vorbereitung, damit am Tag selbst gebaut werden kann.
Tools, Daten und Security
Vorab werden Tool-Ownership, Accounts, Quellcode-Nutzung, Datenklassen und technische Zugänge festgelegt. Sensible Betriebs- oder Kundendaten sind keine Voraussetzung. Repräsentative synthetische Daten und begrenzte Dokumentenausschnitte reichen häufig aus, um einen Nutzerfluss sinnvoll zu testen.
Der Event endet nicht mit einem autonomen Agenten im Live-System. Er liefert einen Prototype, eine Machbarkeitsnotiz und offene Integrations- oder Qualitätsfragen. Diese Ehrlichkeit schützt den Betrieb und macht die Ergebnisse für eine spätere Entscheidung brauchbar.
Was nach dem Tag bleibt
Ein erfolgreicher Tag produziert mehrere Demos, neue interne Builder und eine priorisierte Liste von Folgearbeiten. Der Sponsor sieht, welche Idee einen Sprint verdient und welche zunächst an Datenzugang, Dokumentation oder Tool-Freigabe scheitert.
Für Industrieunternehmen entsteht so ein überschaubarer Aktivierungspilot: klein genug für einen einzelnen Bereich, konkret genug für eine Investitionsentscheidung und nah genug am Arbeitsalltag, um echte Adoption auszulösen.
ALL IN AGI moderiert den Hackathon vor Ort für 15 bis 50 Personen. Im Preis enthalten sind zwei Facilitator, Challenge Design, Demo Day, Follow-up und Lunch. Der passende Umfang wird im Vorbereitungsgespräch anhand von Team, Tool-Stack und Challenges festgelegt.